Schön, das Sie wieder vorbei schauen!
Liebe Leserin, Lieber Leser,
Die ersten drei Monate des neuen Jahrs sind fast vorbei. Man schaut zurück und stellt fest, das man vieles von dem was man sich vorgenommen hat noch nicht erreicht oder gar begonnen hat. Manche Ziele sind sogar ganz in Vergessenheit geraten. Manche Menschen sagen sich auch, was soll man sich auch Ziele setzen, das bringt ja eh nichts, denn das Leben macht was es will. Und z.B. als Hausfrau/Mutter brauche ich mir gar keine Ziele setzen, denn ich muss sowieso jeden Tag das Selbe tun.
Kennen Sie jemanden dem das schon einmal so passiert ist?
Jemanden, der den ganzen Tag durch sein Leben „rennt” und abends das Gefühl hat er ist nicht von der Stelle gekommen. Jemanden, der sich fast schon wie ein Spielball des Lebens fühlt. Jemanden, der rennt wie ein Hamster im Hamsterrad und sich doch nicht wirklich nach vorne bewegt.
Kennen Sie so jemanden?
Die Realität
97 Prozent aller Menschen geht es so und sie fühlen sich wie Gefangene in ihrem eigenen Leben. 97 Prozent aller Menschen denken es ist normal zu scheitern und entschließen sich deshalb sich besser kaum oder gar nicht zu bewegen. Doch warum?
Weil diese 97 Prozent sich dazu entschließen nur die Dinge zu tun, die sie glauben sie würden ihnen Spaß machen. Sie wollen den einfachen Weg gehen. So wie „Fast Food” zu einem Phänomen (und mittlerweile zu einem Problem) unserer modernen Gesellschaft geworden ist, so suchen 97 Prozent aller Menschen den „Fast Way”. Den einfachen und schnellen Weg. Und deshalb glauben auch 97 Prozent aller Menschen daran, dass wenn der Weg nicht einfach ist, dann kann das Ergebnis es auch nicht wert sein sich wirklich anzustrengen.
Sie werden jetzt sicher denken: Das kann doch nicht sein. Und doch leider ist es so. 97 Prozent der Menschen haben eine Gewohnheit daraus gemacht ihr Leben so zu leben. Sie frönen dem „easy fast way”. Wenn diese Einstellung hilfreich wäre, dann müsste z.B. jeder der einmal eine Million oder mehr im Lotto gewonnen hat heute in Saus und Braus leben können. Doch das Gegenteil ist der Fall. Über 95 Prozent aller „Lottomillionäre” haben 5 Jahre nach ihrem Lottogewinn alles wieder verloren und leben meist schlechter als vor ihrem Lottogewinn.
Der Unterschied
Was macht also den Unterschied aus? Wie kann man aus seinem Hamsterrad entfliehen?
Wenn Sie diese Beispiele in Ruhe durchdenken, stellen Sie fest das es also nur 3 Prozent aller Menschen anders machen. Doch was tun diese Menschen genau?
Einer der grössten Unterschiede ist, das diese 3 Prozent es sich zur Gewohnheit gemacht haben Dinge zu tun, die sie nicht mögen. Lesen Sie es noch einmal in Ruhe: 3 Prozent aller Menschen, haben es sich zur Gewohnheit gemacht Dinge zu tun, die sie nicht mögen. Doch niemand tut gerne Dinge, die er oder sie nicht mag, also warum handeln diese 3 Prozent aller Menschen so?
Die Antwort lautet: Weil diese Menschen sich nicht auf die Umsetzung (leicht und einfach) fokussieren, sondern auf das Ergebnis (wie sie von der Erreichung profitieren werden). Dieser Wechsel in der Fokussierung führt dazu das Durchschnittliches in Außergewöhnliches verwandelt wird.
Neue Fragen
Sie kenne aus meinen Vorträgen, Seminaren und Coachings diese Kernaussage:
Die Qualität Ihres Lebens wird bestimmt durch die Qualität der Fragen, die Sie sich selbst regelmäßig stellen.
Stellen Sie sich doch einmal folgende Fragen:
- Wie häufig beschäftigen Sie sich mit Ihren Vorsätzen und Zielen nachdem Sie sich diese gesetzt haben?
- Glauben Sie, dass es einen Unterschied macht wenn Sie die Häufigkeit erhöhen?
- Wie oft springen Sie aus Ihrem Hamsterrad des Lebens heraus und nehmen sich die Zeit sich andere Fragen zu stellen und Ihren Fortschritt zu überprüfen?
- Was bringt es Ihnen die Leiter des Lebens oder Ihrer Karriere schneller hochzuklettern, nur um dann oben festzustellen das Ihre Leiter an der falschen Mauer gestanden hat?
- Gehören Sie zu den Menschen, die mehr Zeit zum planen eines Urlaubs oder zum Aussuchen eines passenden Haushaltgeräts aufwenden, als zum Nachdenken und planen Ihres eigenen Lebens?
Unsere Fragen bestimmen womit wir uns beschäftigen. Womit wir uns beschäftigen bestimmt die Gewohnheiten, die wir schaffen. Und unsere Gewohnheiten bestimmen unsere Zukunft.
Raus aus dem Hamsterrad Ihres Lebens
Die meisten Menschen nehmen sich nicht die Zeit um über ihre Leben nachzudenken, weil Sie Dringend nicht von Wichtig unterscheiden wollen. Nehmen wir einmal die Vorsätze oder Ihre Ziele. Wann kontrollieren wir üblicherweise ob wir unsere Vorsätze oder Ziele erreicht haben? Richtig einmal im Jahr, nämlich wenn der nächste Sylvesterabend naht.
Was würde passieren wenn Sie sich mit Ihren Vorsätzen und Zielen alle 3 Monate beschäftigen würden? Dann hätten Sie 4 mal im Jahr die Chance eine Kurskorrektur zu machen. Was wenn Sie sich jeden Monat damit beschäftigen würden? Dann hätten Sie 12 mal im Jahr die Chance zu einer Kurskorrektur. Und was wenn Sie sich jede Woche damit beschäftigen würden? Genau, dann hätten Sie 52 mal die Chance Ihren Kurs zu prüfen und zu korrigieren. Erscheint Ihnen das als zu viel und zu oft?
Sind Sie schon einmal in einem Flugzeug geflogen? Wussten Sie das ein Pilot 90 Prozent seiner Zeit damit verbringt den Kurs zu korrigieren um am Zielflughafen anzukommen?
Beobachten Sie sich doch einmal beim Auto fahren. Was machen Ihre Hände am Steuer ständig? Richtig sie korrigieren immer wieder die Fahrtrichtung. Was würde geschehen wenn Sie immer nur stur geradeaus fahren würden ohne den Kurs zu korrigieren? Was würde geschehen wenn Sie Ihre Hände vom Steuer loslassen würden und gar nicht mehr lenken würden?
Beim Fliegen und beim Fahren ist uns dies vollkommen klar, doch warum tun wir das nicht in unserem Leben?
Zeit für sich – Mehr Zeit für Ihr Leben
Oft werde ich gefragt wie man dies denn schaffen soll bei all den Dingen, die so täglich im Leben passieren. In dem Sie sich darauf fokussieren, die Dinge zu tun, die Sie anfangs nicht so gerne mögen oder tun.
Ich selbst habe mehrere Fixpunkte im Laufe eines Jahres, an denen ich mich komplett aus dem Alltag zurück ziehe und raus aus meinem Hamsterrad springe. Zeitpunkte an denen ich mich nur mit meinen Zielen und meinem Leben beschäftige. Zum einen tue ich das auf wöchentlicher Basis an jedem Sonntag für eine Stunde. Zum anderen habe ich mir alle 3 Monate ein Wochenende ausgesucht an dem ich mich an einen schönen Ort zurück ziehe, mich in ein schönes Hotel einquartiere, und mich zwei bis drei Tage lang die letzten drei Monate auswerte und in Bezug auf meine Ziele kontrolliere. An diesen Tagen mache ich mehrere Übungen und plane meine nächsten drei Monate vor. Durch dieses System schaffen Sie es Ihre riesige TO-DO-Liste zu reduzieren.
Mehr Informationen zu dieser Arbeitsmethodik erfahren Sie in unseren Coachingprogrammen.
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